PRESSEMITTEILUNG

M+E-Industrie geht mit skeptischen Erwartungen ins neue Jahr

„Die positive Entwicklung der sächsischen Metall- und Elektroindustrie hat sich im letzten Jahr trotz aller Differenzen zwischen den Branchen sowie unverändert hoher weltwirtschaftlicher Unsicherheiten durch globale Krisen und Konflikte fortgesetzt. Während der Fahrzugbau seine Umsätze zwischen Januar und November 2018 mit 3 Prozent nur unterdurchschnittlich steigern konnte, verzeichneten Metallindustrie und Maschinenbau mit jeweils 5 Prozent überdurchschnittliche Wachstumsraten. Für das Gesamtjahr 2018 ist mit einem Umsatzplus von rd. 3,5 Prozent zu rechnen.

Dies spiegelte sich auch in einer positiven Beschäftigungsentwicklung wider. Mit 190.135 Beschäftigten – ohne Zeitarbeiter – sind rd. 5.200 Personen mehr in der sächsischen M+E-Industrie tätig als vor einem Jahr. Damit einher geht eine weiterhin überdurchschnittliche Lohnentwicklung. So ist die Entgeltsumme von Januar bis November letzten Jahres mit 6 Prozent stärker gestiegen als der Umsatz.

Allerdings zeigen sich bei den aktuellen Konjunkturdaten schon erste Bremsspuren und die Unternehmen gehen auch mit deutlich skeptischen Erwartungen in das neue Jahr. Die Sorgen vor den Folgen des EU-Austritts Großbritanniens, dem zunehmenden Protektionismus in der Welt und dem Strukturwandel in der Automobilindustrie sind unübersehbar“, erklärte der Unternehmensverband SACHSENMETALL.

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