Mit Resilienzkompass dem Wandel begegnen

Digitalisierung und demografischer Wandel – Unternehmen und ihre Beschäftigten stehen vor Umbrüchen in der Arbeitswelt. Während Unternehmen sich Veränderungen des Marktes stellen müssen, benötigen Beschäftigte und Führungskräfte entsprechende Veränderungskompetenzen.

Der »Resilienzkompass«, den das Projekt STÄRKE in Zusammenarbeit mit vier wissenschaftlichen Instituten und vier Pilotunternehmen entwickelt hat, bietet KMU praxistaugliche und wissenschaftlich fundierte Werkzeuge. Als praxisnahe Handlungshilfe beinhaltet der Kompass verschiedene Maßnahmen für die organisationale und individuelle Resilienz auf Basis des EFQM-Modells.

Insgesamt werden 17 Maßnahmen (Workshops und Anleitungen) zur Stärkung von Resilienz in fünf Handlungsfeldern („Führung“, „Strategie“, „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, „Partnerschaften und Ressourcen“ sowie „Prozesse, Produkte und Dienstleistungen“) erläutert. Zu den Maßnahmen gehören beispielsweise:

  • Workshops zur Stärkung der Führungskultur und Führungskompetenz
  • Workshops zur Förderung der individuellen Resilienz von Beschäftigten
  • Anleitung zur Verbesserung der Prozesse im Unternehmen.

Diese eignen sich für den direkten betrieblichen Einsatz in unterschiedlichen Handlungsfeldern organisationaler Veränderungen wie der Strategie, der Führung oder des Prozessmanagements.

Mit dem »Resilienzkompass« können Unternehmen ihre Arbeitssysteme und Abläufe hinsichtlich äußerer Einflüsse überprüfen und strategisch weiterentwickeln. Beschäftigte werden unterstützt, auch in unerwarteten Situationen den Überblick zu behalten und richtige Entscheidungen zu treffen. In den Fokus rückt eine Organisations- und Personalentwicklung, die angesichts veränderter Umfeld- und Wettbewerbsbedingungen eine ausgewogene Balance von Flexibilitätsstrategien und Stabilitätsinstrumenten ermöglicht.

Resilienzkompass - zur Stärkung der individuellen und organisationalen Resilienz in Unternehmen

(Quelle: Auszug Resilienzkompass)

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