ifaa-Studie „Produktivitäts­strategien im Wandel“

Die Digitalisierung bietet vielseitige Möglichkeiten, die Gestaltung von Informationsflüssen und die Handhabung von Informationen zu verbessern. Für produzierende Unternehmen entstehen daraus neue Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Prozesse und zum Management ihrer Produktivität.

Die konkrete Gestaltung sowohl der Digitalisierung als auch des Produktivitätsmanagements ist immer unternehmensspezifisch. Deshalb ist von Interesse zu erfahren, wie Unternehmen die Digitalisierung nutzen und wie sie diese zur Produktivitätsbeeinflussung einsetzen. Das ifaa ist diesen Fragen im Rahmen einer Onlinestudie zwischen Januar und Juni 2017 nachgegangen. Insgesamt 74 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben sich beteiligt.

Wesentliche Aussagen, die aus den Studienergebnissen gewonnen wurden, sind:

• Das Produktivitätsmanagement ist in den meisten Fällen in Form geregelter Soll-Ist-Vergleiche etabliert, mit festen Zyklen auf zumeist Monatsbasis, in denen diese Werte abgeglichen werden.

• Das Potenzial der Digitalisierung zur Verbesserung der Produktivität wird als hoch eingeschätzt. Bis 2025 werden durchschnittlich 32 Prozent Produktivitätsgewinn erwartet

• Die Digitalisierung wird zunehmend als Möglichkeit erkannt, um das Produktivitätsmanagement eines Unternehmens zu unterstützen. Strategisch sinnvoll verankert, kann dadurch die eigene Stellung im Wettbewerb gesichert und ausgebaut werden.

• Unternehmen sollten sich aktiv und offen mit Produktivitätsmanagement und Digitalisierung auseinandersetzen, insbesondere mit den Verbindungsmöglichkeiten zwischen beiden.

Die Studie wurde im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts TransWork durchgeführt (siehe auch www.transwork.de).

Die vollständigen Befragungsergebnisse stehen online als PDF zum Download zur Verfügung.

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