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Wirtschaftsatlas Sachsen-Tschechien-Niederschlesien, Ausgabe Metall- und Elektroindustrie

Der „Wirtschaftsatlas Sachsen – Tschechien Niederschlesien“ gibt eine Einführung in die Wirtschaftsstruktur der Regionen und vermittelt einen allgemeinen Überblick zur Lage der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen im Vergleich zu seinen Nachbarregionen.

Während die Zeit nach der politischen und wirtschaftlichen Transformation noch von einem starken Umsatzrückgang der regionalen Metall- und Elektroindustrie geprägt war, konnte sich die Branche ab Mitte der 1990er Jahre konsolidieren. Seit 2001 und vor allem nach dem Beitritt der MOE-Staaten zur EU im Jahre 2004 war sogar ein dynamisches Wachstum zu verzeichnen.

Trotz beachtlicher Wachstumsraten der sächsischen Metall- und Elektroindustrie entwickelte sich die Branche in Tschechien und Niederschlesien in jüngster Vergangenheit besser. Diese Entwicklung wurde maßgeblich vom Fahrzeugbau getragen. In Tschechien und Niederschlesien sind inzwischen mehr Fahrzeugbauer tätig als im „Autoland Sachsen“.

Basis des wirtschaftlichen Erfolgs in Tschechien und Niederschlesien war auch eine kontinuierliche Senkung der Lohnstückkosten. Dies war zwar auch in Sachsen zu beobachten, allerdings in geringerem Maße als in den Nachbarregionen. Die geringeren Entgelte in Tschechien und Niederschlesien spiegeln sich in den Arbeitskosten je Stunde wider, die in der ostdeutschen Industrie noch das Drei- bzw. Vierfache dessen betragen wie in Tschechien oder Polen.

Angesichts des gestiegenen Fachkräftebedarfs bei gleichzeitig anhaltendem Rückgang des Erwerbstätigenpotentials stehen alle drei Regionen mehr denn je vor der Herausforderung, über eine bedarfsgerechte Bildungs- und Verkehrsinfrastruktur die gegenüber den etablierten Regionen Westeuropas bestehenden Wettbewerbsvorteile zu verteidigen, wenn das Wachstum der Industrie erhalten werden soll.

Zur besseren Vergleichbarkeit werden im Wesentlichen Daten bis Ende 2006 dargestellt. Aktuellere Daten werden im Text als solche markiert. Zudem wird hingewiesen, dass sich durch ausgeprägte Wechselkursschwankungen, die bei der Datensynthese berücksichtigt wurden, Interpretationsspielräume bei der Auswertung der Daten nicht vermeiden lassen.

Durch den Aufbau vielfältiger Kontakte zu Unternehmen, Behörden und Verbänden in den Regionen können Fragen zu wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie zu Ansprechpartnern fundiert und weiter regionalisiert sowie bedarfsspezifisch beantwortet werden. Sprechen Sie uns an.

Redaktionsschluss: Aktualisierte Neuauflage Februar 2009 (Umfang PDF-Datei: 30 Seiten)
Verkaufspreis: 50 EUR zzgl. MwSt. Staffelpreise auf Anfrage.


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