PRESSEMITTEILUNG

23.07.10

Sächsische M+E-Industrie verzeichnet deutliche Trendwende
Auftragseingänge und Beschäftigung nehmen stetig zu

Die sächsische Metall- und Elektroindustrie hat im zurückliegenden Mai ihre Erholung unvermindert fortsetzen können. „Besonders erfreulich ist die nochmalige Beschleunigung des Auftragseinganges, die zeigt, dass sächsische Produkte unvermindert stark nachgefragt werden“, teilte Andreas Huhn, Präsident von SACHSENMETALL, mit.

So stieg die Anzahl der Aufträge im Vergleich zum Vormonat um 7,2 Prozent – ein so hoher monatlicher Auftragseingang wurde zuletzt im Juni 2008 in der sächsischen M+E-Industrie registriert. Gegenüber den Spitzenwerten in 2007 und 2008 liegt er allerdings noch immer um rund 10 Prozent zurück. „Auch wenn sich die Trendwende in den letzten Monaten zu verstetigen scheint, liegt noch ein langer Weg vor uns“, so Huhn. Zudem ist die Branche differenziert zu betrachten: während es dem Fahrzeugbau sukzessive gelingt, die Rezession hinter sich zu lassen, liegt der Maschinenbau noch hinter dem Vorjahresniveau zurück.

Deutlicher Indikator für ein beständiges Wachstum der Branche ist vor allem der sich fortsetzende Beschäftigungsaufbau. Weitere 400 Arbeitsplätze kamen im letzten Monat hinzu – gegenüber dem Tiefpunkt im März hat sich die Anzahl der Beschäftigten somit bereits wieder um 1.300 auf aktuell knapp 145.950 erhöht. „Das ist in so fern besonders, da der Arbeitsmarkt im Allgemeinen zeitversetzt zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen reagiert“, betonte der SACHSENMETALL-Präsident. Die derzeitig entstehenden Arbeitsplätze sind Investitionen der Unternehmen in ihre eigene Zukunft. „Wer jetzt nachhaltig Kapazitäten aufbaut, kann mit den eigenen Fachkräften und innovativen Produkten seinen Wettbewerbsvorsprung ausbauen und zugleich einen künftigen Fachkräftemangel verhindern“, so Huhn.


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