PRESSEMITTEILUNG
17.06.10 Aufwärtstrend in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie
setzt sich fort
Vorkrisenniveau jedoch noch nicht erreicht
„Die sächsische Metall- und Elektroindustrie ist in den zurückliegenden Monaten wieder stetig gewachsen – eine Entwicklung, die vor allem durch den gestiegenen Exportumsatz wettbewerbsfähiger Unternehmen getragen wird“, berichtet Andreas Huhn, Präsident von SACHSENMETALL.
So stieg die Zahl der Aufträge in der sächsischen M+E-Industrie im Vergleich zum Vormonat erneut um 1,5 Prozent, womit die Unternehmen im April insgesamt einen Umsatz von 2,75 Mrd. EUR erwirtschafteten. Ganz wesentlichen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat der Auslandsumsatz: Exportiert wurden Waren im Wert von 1,18 Mrd. EUR, was einem deutlichen Plus von 10,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht. „Das lässt darauf schließen, dass sich die Belebung im Export weiter verstetigt“, so der SACHSENMETALL-Präsident. Doch noch immer sei der Abstand zum Vorkrisenniveau groß und Euphorie unpassend. „Einen Ausgleich dieser Differenz werden wir – ein weiteres kontinuierliches Wachstum vorausgesetzt – erst im nächsten Jahr erreichen“, sagte Huhn. „Umso stärker müssen wir jetzt die Chancen des Weltmarktes ergreifen und mit innovativen Produkten unseren Wettbewerbsvorteil ausbauen. Dabei gilt es, vorhandenes Potenzial bei Forschung und Entwicklung zu erkennen und aktiv zu nutzen. Nur so werden wir zukünftig international erfolgreich sein.“
Erstmals seit Beginn der Krise konnte die Branche im April zudem einen Beschäftigungsaufbau von 900 auf insgesamt 145.516 Arbeitnehmer verzeichnen. „Diese Entwicklung zeigt ganz deutlich, dass die Metall- und Elektroindustrie zukunftsfeste Arbeitsplätze mit Perspektive zu bieten hat. Denn qualifizierte Fachkräfte sind die Basis für den Erfolg der Unternehmen. Wer die nötigen Voraussetzungen mitbringt, findet in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie einen vielfältigen und attraktiven Arbeitgeber“, so Huhn.
« zurück zu Pressemitteilungen
