PRESSEMITTEILUNG
05.06.10 SACHSENMETALL ehrt Nachwuchswissenschaftler aus
Dresden und Chemnitz mit dem
Johann-Andreas-Schubert-Preis 2010
Seit 1997 verleiht SACHSENMETALL Unternehmensverband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen e.V. den Johann-Andreas-Schubert-Preis. Aller zwei Jahre zeichnet er damit herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten von jungen Wissenschaftlern der Technischen Universitäten Chemnitz und Dresden sowie der TU Bergakademie Freiberg aus. Die auf diese Weise prämierten Diplomarbeiten und Dissertationen zeichnen sich zusätzlich durch eine besonders hohe Praxisrelevanz aus.
In diesem Jahr entschied das aus sächsischen Professoren, Unternehmern und Mitgliedern der Sächsischen Staatsregierung zusammengesetzte Kuratorium, den Preis aufgrund der Vielzahl und des hohen Niveaus der eingereichten Arbeiten an zwei Nachwuchswissenschaftler zu vergeben.
Preisträger „Johann-Andreas-Schubert-Preis 2010“
Dipl.-Ing. Andreas Maiwald, geboren 1981, legte an der TU Chemnitz seine mit „sehr gut“ bewertete Diplomarbeit zum Thema „Finite-Elemente-Untersuchung zu Abhilfe-Maßnahmen gegen tangentiale Wanderbewegungen bei Außenringen von Wälzlagerungen“ vor. Diese Untersuchung liefert wertvolle Grundlagen für den Maschinenbau, mit der die Industrie Wartungskosten in bedeutender Höhe einsparen könnte.Dr.-Ing. Robert Witt, geboren 1977, legte an der TU Dresden seine mit „Summa cum laude“ bewertete Dissertation zum Thema „Modellierung und Simulation der Beanspruchung von Zugsträngen aus Stahllitze für Zahnriemen“ vor. Sie ist ebenfalls von hohem wirtschaftlichen Nutzen für Industrie, ermöglicht sie doch erstmals die Berechnung der Lebensdauer von Zahnriemen.
Der mit 3.000 EUR dotierte Preis soll für die Studenten in Sachsen Ansporn sein und gleichzeitig das Erbe Johann-Andreas-Schuberts erhalten. Der 1808 im vogtländischen Wernesgrün geborene Ingenieur gilt als einer der Gründungsväter der heutigen Technischen Universität in Dresden. Bekannt ist er aber auch als Unternehmer und Konstrukteur, so zum Beispiel als Erbauer der ersten deutschen Dampflok, der „Saxonia“, sowie der ersten beiden Personendampfer auf der Oberelbe. An der diesjährigen Preisverleihung nahm übrigens auch
Frau Dr. Jana Kertzscher teil, die 2003 mit dem Johann-Andreas-Schubert-Preis ausgezeichnet worden war.
Am 1. September übernimmt sie an der TU Bergakademie Freiberg die Professur für Elektrotechnik.
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