PRESSEMITTEILUNG

05.06.10

Staatsminister Morlok und SACHSENMETALL-Präsident Huhn zeichnen beste Auszubildende 2009/10 und beste Ausbildungsbetriebe 2010 aus
Fächkräftenachwuchs für die kommenden Jahre sichern

Die besten Auszubildenden des Jahrganges 2009/2010 der sächsischen Metall- und Elektroindustrie wurden heute im Rahmen des neunten SACHSENMETALL-Forums in Freiberg ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung erfuhren zudem die Unternehmen mit überdurchschnittlichen Ausbildungsquoten und herausragendem Engagement bei der eigenen betrieblichen Ausbildung.

Die Auszeichnungen nahmen Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, und SACHSENMETALL-Präsident Andreas Huhn vor.

Die besten Auszubildenden der sächsischen M+E-Industrie 2009/2010:

Kategorie „Frauen in technischen Berufen“
Nadine Schreiber (Jahrgang 1988): Kfz-Mechatronikerin Fachrichtung Fahrzeugkom-munikationstechnik, ausgebildet im Werk Leipzig der BMW AG, Abschluss: sehr gut
Kategorie „Elektroberufe“
Christian Johst (Jahrgang 1990): Elektroniker für Betriebstechnik, ausgebildet von der Siemens AG Industry Sector (ehemals WKC) in Chemnitz, Abschluss: sehr gut
Kategorie „Metallberufe“
Daniel Gitzel und Markus Meier (Jahrgang 1988): Zerspanungsmechaniker, ausgebil-det von der Continental Automotive GmbH Limbach-Oberfrohna, Abschlüsse: sehr gut

Beste Ausbildungsbetriebe 2010:
1. Platz: Profiroll Technologies GmbH, Bad Düben, Ausbildungsquote: 17,0 %
2. Platz: ACTech GmbH, Freiberg, Ausbildungsquote: 9,2 %
3. Platz: H. J. Küpper GmbH & Co. KG, Cunewalde, Ausbildungsquote: 11,2 %

Die sächsische Metall- und Elektroindustrie stellt im Bereich der Industrie- und Handelskammern traditionell fast jeden dritten betrieblichen Ausbildungsplatz zur Verfügung. Doch aufgrund der demografischen Entwicklung reduziert sich mit sinkenden Schülerzahlen auch die Menge potenzieller Nachwuchsfachkräfte. Hinzu kommt, dass demnächst überdurchschnittlich viele Arbeitnehmer altersbedingt in den Ruhestand eintreten. 2020 werden nur noch 60 Prozent der insgesamt weniger werdenden Bevölkerung Sachsens im erwerbsfähigen Alter sein. Die Gewinnung und Sicherung qualifizierter Fachkräfte ist für die Unternehmen in den kommenden Jahren deshalb von zentraler Bedeutung.


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