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Zeitarbeit, Entgeltgestaltung und Arbeitszeit in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie - Ergebnisse einer Umfrage in Zusammenarbeit mit dem ifo Institut Dresden und SACHSENMETALL

Sachsen hat in den letzten Jahren eine robuste wirtschaftliche Entwicklung aufweisen können. Träger dessen waren die Industrieunternehmen sowie die unternehmensnahen Dienstleister. Doch trotz eines im Regelfall doppelt so hohen Wachstums des sächsischen gegenüber dem deutschen Verarbeitenden Gewerbe gestaltet sich die gesamtwirtschaftliche Situation im Freistaat nach wie vor schwierig. Eine Angleichung der Wirtschaftsleistung zu West findet noch nicht in dem erforderlichen Maße statt, wie es für eine mittelfristige Angleichung der Lebens-bedingungen erforderlich wäre. So ist das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes in Sachsen seit 2005 sogar hinter dem westdeutschen Vergleichswert zurückgeblieben.

Die Stärke der Industrie kann demzufolge momentan nur die Schwäche der anderen Wirtschaftssektoren ausgleichen. Umso wichtiger ist es, dass die politischen Rahmenbedingungen eine Fortsetzung des wirtschaftlichen Wachstums in der sächsischen Industrie zulassen. Viele der relevanten Bedingungen werden dabei nicht vor Ort gesetzt, sondern sind das Ergebnis eines deutschlandweiten Entscheidungsprozesses.

So ist die aktuelle politische Debatte in der Bundesrepublik geprägt von Themen, welche die Personalarbeit in sächsischen Unternehmen unmittelbar betreffen. Neben der Einführung von Mindestarbeitsbedingungen steht trotz deutlicher Beschäftigteneffekte die Forderung nach erneuter Regulierung der Zeitarbeit im Raum. Im Zuge der politischen Auseinandersetzungen des Wahljahres 2009 ist mit einer nochmaligen Verschärfung der Konflikte zu rechnen.

Um hierauf sowohl angemessen als auch statistisch fundiert reagieren zu können, sind Informationen aus der Praxis und betriebliche Erfahrungswerte die besten Argumente. Das gilt insbesondere auch, weil die amtliche Statistik nur wenig Orientierung bietet. Vor diesem Hintergrund wurde eine Unternehmensbefragung unter Betrieben der sächsischen Metall- und Elektroindustrie sowie des unternehmensnahen Dienstleistungsbereiches initiiert. Mit dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung Dresden konnte ein renommiertes Forschungsinstitut für die Durchführung dieser Befragung gewonnen werden, die von SACHSENMETALL begleitet wurde. Die hohe Resonanz der Unternehmen veranschaulicht, mit welch hoher Wertigkeit die Unternehmen die angesprochenen Themen einschätzen.

Die vorliegende Studie präsentiert wesentliche Resultate dieser Erhebung. Dargestellt werden Ergebnisse zum Stellenwert der Zeitarbeit und zur Regelung von Arbeitsbeziehungen in Sachsen. So weit nicht anders angegeben, beziehen sich sämtliche Daten auf die in der Um-frage erhobenen Werte und Aussagen.

Redaktionsschluss: November 2008 (Umfang PDF-Datei: 36 Seiten)
Verkaufspreis: 50 EUR zzgl. MwSt. Staffelpreise auf Anfrage.


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