PUBLIKATIONEN
Effektivverdienste in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie
Ergebnisse der SACHSENMETALL-Sonderauswertung der amtlichen Entgeltstatistik
(Aktualisierte Neuauflage Oktober 2009)
Die vorliegende Effektivverdienstanalyse beruht auf einer aktualisierten Sonderauswertung der amtlichen Entgeltstatistik. SACHSENMETALL lässt sich diese exklusiv für seine Mitgliedsunternehmen vom Statistischen Landesamt Sachsen bereitstellen. Die Broschüre liefert umfangreiche Auswertungen zu den Entgelten der Arbeitnehmer der sächsischen Metall- und Elektroindustrie nach: Leistungsgruppen, Branchen, Betriebsgrößen sowie Direktionsbezirken und Kreisen des Freistaats Sachsen.
In ihrer konzeptionellen Struktur reiht sich die Broschüre an die zwischen 2003 und 2006 regelmäßig veröffentlichten Effektivverdienstanalysen an. Aufgrund einer Umstellung der amtlichen Verdiensterhebung im Zuge des Entgelt-Rahmenabkommens (ERA) war allerdings eine neustrukturierte Sonderauswertung erforderlich, so dass ein direkter Vergleich der hier präsentierten Werte mit denen der vorherigen Effektivverdienstanalysen nur eingeschränkt möglich ist.
Die sächsische Metall- und Elektroindustrie befindet sich aktuell zweifelsohne in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld. Im ersten Halbjahr 2009 lagen die Auftragseingänge 37 Prozent unter dem Vorjahresniveau; die Umsätze gingen um ein Viertel, die Exporte sogar um ein Drittel zurück. Als Folge der weltweiten Finanzkrise sind die Unternehmen der sächsischen Metall- und Elektroindustrie abrupt aus einer Hochkonjunktur in eine schwere Rezession geraten.
Die Widerstandsfähigkeit, welche die Mehrheit der sächsischen Metall- und Elektro-Betriebe trotz dieses wirtschaftlichen Einbruchs zeigt, stimmt aber optimistisch, dass sich die sächsischen Metall- und Elektroindustrie nach Ende der Krise auf hohem Niveau konsolidieren und perspektivisch ihren Wachstumsprozess fortsetzen kann. Allerdings müssen sich die Unternehmen auf erschwerte Rahmenbedingungen einstellen. Hierzu gehört neben einem stärkeren internationalen Wettbewerb insbesondere die Verknappung des regionalen Fachkräftepotentials aufgrund der demographischen Entwicklung.
Die zukünftige betriebliche Entwicklung wird damit stärker als bisher mit personalwirtschaftlichen Herausforderungen verbunden sein. Dies gilt auch, weil in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie nur noch
7 Prozent der Betriebe an einen Flächen- oder Firmentarifvertrag gebunden sind, so dass sich die Lohnfindung sehr heterogen gestaltet. Für die Mehrheit der Unternehmen sind individuelle, einzelbetriebliche Lösungen die tägliche Praxis.
SACHSENENMETALL beobachtet und analysiert vor diesem Hintergrund die Entwicklung und Struktur der Entgelte in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie. Damit können sowohl fundierte wirtschaftspolitische Argumente vorgebracht als auch die betriebliche Lohnfindung zielgerichtet unterstützt werden. Die Verknüpfung der nach unterschiedlichen Kriterien auswertbaren Arbeitnehmerentgelte erlaubt die betriebs- und tätigkeitsspezifische Erstellung von Entgeltkorridoren, welche die Lohnfindung auf Unternehmensebene deutlich erleichtern kann.
Gern stellen wir Ihnen auf Anfrage weiterführende Daten zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner ist hierfür Lars Kroemer, Tel.: (03 51) 2 55 93 39, E-Mail lars.kroemer@hsw-mail.de. Möchten Sie detailliert über die Vergütung konkreter Stellen informiert werden, so empfehlen wir Ihnen die „Marktorientierten regionalen Entgeltanalysen“ der M+E Consult GmbH, Ansprechpartnerin Cornelia Beyer, Telefon (03 51) 2 55 93 504 bzw. Cornelia.Beyer@me-consult.de.
Redaktionsschluss: Aktualisierte Neuauflage Oktober 2009 (Umfang PDF-Datei: 36 Seiten)
Verkaufspreis: 50 EUR zzgl. MwSt. Staffelpreise auf Anfrage.
Für Ihre Bestellung der SACHSENMETALL-Broschüren benutzen Sie bitte das Online-Bestellformular der mit dem Versand beauftragten M+E Consult GmbH unter www.me-consult.de.
« zurück zur Publikationsübersicht
