IAB-Studie: Digitalisierung und Personalarbeit

Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft stellt auch die betriebliche Personalpolitik vor neue Herausforderungen, wie eine aktuelle IAB-Studie zeigt. Betriebe passen ihr Rekrutierungsverhalten an und Beschäftigte sehen sich wandelnden Anforderungen und Arbeitsbedingungen gegenüber.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Digitalisierung die Anforderungen, die Arbeitgeber an neues Personal stellen, beeinflusst. Kenntnisse, die durch Weiterbildung erworben werden, und sozial-kommunikative Fähigkeiten erweisen sich hier als besonders wichtig.

Es sticht heraus, dass vor allem Kenntnisse und Fertigkeiten aus Lehrgängen oder Kursen, also aus Weiterbildung, und sozial-kommunikative und Team-Kompetenzen von jenen Betrieben stärker verlangt werden, für die Digitalisierung von Bedeutung ist.

Dagegen sind Anforderungen an das Vorhandensein längerer Erfahrung im jeweiligen Berufsfeld unabhängig von Digitalisierung. Bei der Umsetzung dieses globalen und vergleichsweise neuen Trends greifen Betriebe also nicht verstärkt auf Altbewährtes zurück. Vielmehr müssen sie neue Wege einschlagen und brauchen dafür Mitarbeiter, die über das dafür notwendige Wissen verfügen.

Die stärkere digitale Integration von Wertschöpfungsketten über verschiedene Funktionen und Hierarchieebenen hinweg erfordert Team-Kompetenzen, die eine effiziente Leistungserbringung sicherstellen, so das Fazit der Studie.

IAB-Kurzbericht: Digitalisierung verändert die betriebliche Personalpolitik

Zurück