UMSATZ UND EXPORT
Das Jahr 2008 konnte die Metall- und Elektroindustrie mit einem Umsatzwachstum von 1,5 Prozent abschließen. Nach einem weiteren Plus im ersten Halbjahr war zum Jahresende aufgrund der weltweiten Finanzkrise ein spürbarer Rückgang zu verzeichnen. Insgesamt erwirtschafteten die 1.500 Betriebe rund 35,3 Mrd. EUR.
Im Vergleich zum bundesweiten Wachstum lag die sächsische Metall- und Elektroindustrie 2008 erstmals seit langem unter dem dort erreichten Plus von 2,6 Prozent. Ursache ist die hohe Bedeutung des sächsischen Fahrzeugbaus, dessen rückläufiger Umsatz von den Branchen Maschinenbau, Herstellung von Metallerzeugnissen sowie Metallbearbeitung und -verarbeitung nicht ausgeglichen wurde. Die Mikroelektronik konnte durch ein Minus von zehn Prozent beim Export an den Vorjahreserfolg nicht anknüpfen.
Rückgang beim Export
Einen wesentlichen Anteil an der Absatzsteigerung der vergangenen Jahre hatte der Export. Er legte 2007 in Sachsen erneut um 15 Prozent auf insgesamt 15 Mrd. EUR zu. Das Jahr 2008 schloss hingegen mit einem Export-Minus von 2,4 Prozent ab. Es wurden Waren im Wert von 14,7 Mrd. EUR ausgeführt.
