KONJUNKTUR AKTUELL
Für die sächsische Metall- und Elektroindustrie war
2010 das Jahr der Erholung nach der schwersten
Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland. Vor allem der Automobilbau konnte
wieder an seine Entwicklung vor der Wirtschaftskrise
anknüpfen. Davon profitierten viele mittelständische
Zulieferbetriebe.
Auch dem Maschinenbau gelang
Mitte vergangenen Jahres die konjunkturelle Wende.
Maßgeblicher Träger war hier die Auslandsnachfrage,
die mit dem weltweiten wirtschaftlichen Aufschwung
wieder zur gewohnten Dynamik zurückfand. Deutschland
profitierte wie kein anderes Industrieland vor allem dank der Metall- und Elektroindustrie vom Wachstum
des Welthandels. Die Erfolge auf den ausländischen
Märkten sorgten für stabilen Konsum sowie eine steigende
Investitionsgüternachfrage im Land und waren
somit Träger der gesamtwirtschaftlichen Erholung.
Der befürchtete Stellenabbau nach dem Ende der Kurzarbeit
konnte nicht nur vermieden werden – vielmehr
wurden Arbeitsplätze aufgebaut. Sachsen erreichte damit
die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 1991. Demgegenüber
steht jedoch die Tatsache, dass die Sicherung des
Fachkräftebedarfs eine immer dringlichere Herausforderung
für die Unternehmen im Freistaat wird.
Die aktuellen Konjunkturzahlen u. a. zu Geschäftsklima, Exporterwartungen und Ertragslage stehen Mitgliedern nach dem LOGIN zur Verfügung.
