KONJUNKTUR AKTUELL

Die sächsische Metall- und Elektroindustrie ist mit einem Anteil von über 60 Prozent an Umsatz und Beschäftigung die stärkste Industriebranche im Freistaat. In keinem anderen Bereich entstanden in den vergangenen Jahren so viele neue Arbeitsplätze.

2008 waren über 152.000 Frauen und Männer in den Unternehmen beschäftigt. Das macht ein Plus von über 50.000 zusätzlichen Stellen innerhalb von zehn Jahren. Bis 2007 konnte die sächsische M+E-Industrie überdurchschnittliche Zuwächse verbuchen. Der Umsatz hatte sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Möglich wurde dieser Erfolg vor allem durch einen stark wachsenden Export. 2008 ist dieser Aufschwung erstmals seit langem zurückgegangen, was die Branche spürbar ausgebremst hat.

Die fünf wichtigsten Branchen der M+E-Industrie sind in Sachsen der Maschinenbau, die Automobilindustrie, die Metallverarbeitung, die Gießereien und die Mikroelektronik, zu der auch die weiterhin stark wachsende Solarindustrie gehört. Insgesamt gibt es 1.500 Betriebe, das sind mehr als im flächenmäßig größeren Hessen.

Die aktuellen Konjunkturzahlen u. a. zu Geschäftsklima, Exporterwartungen und Ertragslage stehen Mitgliedern nach dem LOGIN zur Verfügung.

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